Heute gab es bei uns im Büro eine Feueralarm- Übung. Das Ganze war sehr skurill, deswegen möchte ich hier mal darüber berichten:
Alles fing damit an, als meine Kollegin, die neben mir sitzt, mich anspricht und mir sagt, dass wir heute Fire Testing haben...ich habs nicht sofort verstanden...aber sie sagte, dass das Ganze heute um 10h30 stattfindet und wir dann runter gehen müssen...da hab ich dann verstanden, dass es ne Feueralarm-Übung ist und hab da schon den Sinn bezweifelt, wenn alle sogar wissen, um wieviel Uhr sie gehen müssen. Dieser Wissenvorsprung gab uns aber die Möglichkeit, schon mal unsere Jacken in Griffnähe zu haben.
Dann ging der Alarm los! Also, zuerst ging das Licht aus und dann ging der Alarm an (da waren wir schon auf dem Flur). Sehr witzig fand ich, dass die Sirene nicht nur normal geläutet hat, sondern darüber auch noch "Für Elise" spielte...das chinesische Lied für Feueralarm?
Naja, wir uns dann also ganz gesittet die Treppe runtergeschlichen (hätte mich auch nicht gewundert, wenn einige den Fahrstuhl hätten nehmen wollen, aber die waren gesperrt).
Unten angekommen mussten wir uns dann nach Firma und Abteilung sortiert aufstellen. Dann gabs Kollegen, die rumgegangen sind und aufgeschrieben haben, wie viele Leute pro Abteilung da waren (glaube ich zumindestens). Naja, wenn wir schon alle hier draussen zusammen stehen, lasst uns doch was Sinniges machen: Fotos!! Ja, genau, der Fotoapparat wurde auch eingepackt, um diesen grandiosen Moment festzuhalten ;o)
Dann hat unser Chinesischer Chef noch ne Rede gehalten (die ich nicht verstanden habe...) und dabei wurden dann auch noch Fotos gemacht...wahrscheinlich, um das Ganze demnächst auf der Intranet-Seite als News zu veröffentlichen...Cheffe endet Rede, alle klatschen fröhlich und dann dürfen wir wieder zurück zu unseren Arbeitsplätzen...
War ne lustige Abwechslung zum normalen Arbeitsalltag ;o)
Montag, 1. Dezember 2008
Weihnachtsmarkt, Peking-Ente und German Party
So, nun kommt der Bericht von unserem ereignisreichen Samstag:
Wunderbar von Ines geplant (vielen Dank dafür) ging es für uns am Samstag um 10h30 zur deutschen Botschaft, wo immer am Samstag vor dem ersten Advent einen Weihnachtsmarkt nach deutscher Art gibt. Als wir kurz vor 11h ankamen (um 11h sollte es losgehen) sahen wir eine ewig lange Schlange, die vor dem Tor anstand. Wir haben uns erst brav hinten angestellt aber dann dachten wir "Warum deutsch Schlange stehen, wenn wir auch chinesisch vordrängeln können?" Also sind wir ganz gemächlich zum Tor geschlendert und sind ganz entspannt reingekommen...Vorteil der Aktion: Kein Schlange-stehen am Bratwurst-Stand (*lecker*) und gaaanz frischer Glühwein (*noch leckerer*). Der Markt ist eher ueberschaubar und dient auch eher dem Gemeinwohl, da sämtliche Gewinne lokalen Hilfseinrichtungen zu Gute kommen. Da habe ich dann also gleich mal ein paar Tütchen Kekse mehr gekauft ;o)
Zwei weitere Glühwein sowie leckere gebrannte Mandeln später, hatten wir genug von den vielen Deutschen vor Ort und haben uns wieder auf chinesischen Boden geflüchtet.
Am Abend ging es dann mit dem Besuch aus Nanjing und der fast versammelten Siemens-Riege aktuell in Beijing zum Peking-Ente essen. In einem kleinen, versteckten Hutong-Restaurant hatten wir reserviert, und da wir stolze 11 Mann (und Frau) waren, bekamen wir unser eigenes Separee, wo uns dann alsbald die Ente serviert wurde...sooo lecker! Für alle die es nicht kennen: Man hat einen kleinen dünnen Pfannkuchen, legt die knusprige Entenhaut drauf, dazu Gurke und Zwiebel und ein bissl Soße, faltet das ganze wie einen Wrap und versucht dann das Ganze elegant mit den Stäbchen zu essen (ich habs mit den Fingern gegessen, sonst wäre ich nie satt geworden!) War ein sehr lustiger Beisammensein...gar nicht mal so viel Alkohol aber ganz viel Gelächter! Sehr schön...
Und von hier aus ging es dann direkt zum nächsten Punkt auf der Samstags-Agenda: Die German Party im Obiwan mit Freibier von 21h bis 22h30 und nur deutscher Musik...also schön abgefeiert zu deutschen Pop/Rock und natürlich ner Tonne Schlager...
Das war ein toller Tag...so könnt das gerne häufiger sein ;o)
Sonntag hingegen war gaaanz ruhig und besinnlich (war ja auch der erste Advent...)
Wunderbar von Ines geplant (vielen Dank dafür) ging es für uns am Samstag um 10h30 zur deutschen Botschaft, wo immer am Samstag vor dem ersten Advent einen Weihnachtsmarkt nach deutscher Art gibt. Als wir kurz vor 11h ankamen (um 11h sollte es losgehen) sahen wir eine ewig lange Schlange, die vor dem Tor anstand. Wir haben uns erst brav hinten angestellt aber dann dachten wir "Warum deutsch Schlange stehen, wenn wir auch chinesisch vordrängeln können?" Also sind wir ganz gemächlich zum Tor geschlendert und sind ganz entspannt reingekommen...Vorteil der Aktion: Kein Schlange-stehen am Bratwurst-Stand (*lecker*) und gaaanz frischer Glühwein (*noch leckerer*). Der Markt ist eher ueberschaubar und dient auch eher dem Gemeinwohl, da sämtliche Gewinne lokalen Hilfseinrichtungen zu Gute kommen. Da habe ich dann also gleich mal ein paar Tütchen Kekse mehr gekauft ;o)
Zwei weitere Glühwein sowie leckere gebrannte Mandeln später, hatten wir genug von den vielen Deutschen vor Ort und haben uns wieder auf chinesischen Boden geflüchtet.
Am Abend ging es dann mit dem Besuch aus Nanjing und der fast versammelten Siemens-Riege aktuell in Beijing zum Peking-Ente essen. In einem kleinen, versteckten Hutong-Restaurant hatten wir reserviert, und da wir stolze 11 Mann (und Frau) waren, bekamen wir unser eigenes Separee, wo uns dann alsbald die Ente serviert wurde...sooo lecker! Für alle die es nicht kennen: Man hat einen kleinen dünnen Pfannkuchen, legt die knusprige Entenhaut drauf, dazu Gurke und Zwiebel und ein bissl Soße, faltet das ganze wie einen Wrap und versucht dann das Ganze elegant mit den Stäbchen zu essen (ich habs mit den Fingern gegessen, sonst wäre ich nie satt geworden!) War ein sehr lustiger Beisammensein...gar nicht mal so viel Alkohol aber ganz viel Gelächter! Sehr schön...
Und von hier aus ging es dann direkt zum nächsten Punkt auf der Samstags-Agenda: Die German Party im Obiwan mit Freibier von 21h bis 22h30 und nur deutscher Musik...also schön abgefeiert zu deutschen Pop/Rock und natürlich ner Tonne Schlager...
Das war ein toller Tag...so könnt das gerne häufiger sein ;o)
Sonntag hingegen war gaaanz ruhig und besinnlich (war ja auch der erste Advent...)
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