Dienstag, 12. Mai 2009
12.05. - Erinnerungen an das Erdbeben
Was vor einem Jahr dazu führte, dass in der Vor-Olympia-Berichterstattung auch mal ein gutes Haar an China gelassen wurde (aufgrund der gut organisierten Hilfsaktionen) und den Blick vom Tibet-Konflikt in eine andere Richtung gelenkt wurde, hat sich tief in das chinesische Gemeinschaftsbewusstsein gegraben. So gibt es aktuell, genau ein Jahr nach der Verwüstung, eine Vielzahl an Berichten, die über das Leben der Menschen berichten, die in der Region obdachlos geworden sind oder Familienangehörige verloren haben.
So sieht man im Fernsehen Geschichten von jungen Paaren, die ihr Kind verloren haben, nun aber neuen Nachwuchs erwarten, von einem Hochzeitspaar, dass sich vor den Ruinen ihres geplanten, gemeinsamen Eigenheims einfinden um dort zwischen den Trümmern ihre Hochzeitsfotos schiessen zu lassen oder von dem Waisenjunge, der bei dem Erdbeben seine Eltern verlor. Sehr bewegende Bilder und Berichte aus dieser Region, die immer noch verwüstet ist.
Heute früh sah ich dann die Bilder vom gestrigen Abend in Wenchuan Country, dem Epizentrum des Erdbebens, wo ein Monument errichtet wurde, um der Opfer zu gedenken und wo Hu Jintao, der chinesische Staatschef, in einem Staatsakt sein Mitgefühl ausdrückte.
Solch eine Berichterstattung habe ich in Deutschland noch nie erlebt...in Deutschland wird sensationshungrig zum Elend gegangen aber es wird selten gezeigt, wie es den Leuten denn später ergeht, wie sie ihre Existenz wieder aufbauen. Vielleicht ist das auch ein grosser Mentalitätsunterschied zwischen den Deutschen und den Chinesen...
Sonntag, 10. Mai 2009
Mein Geburtstag
Shanghai
Montag, 27. April 2009
A long walk for rain
Chinesische Oper
Das Stück hieß "Peony Pavillion" und handelt von einem jungen Mädchen, dem im Traum ein gutaussehender Mann erscheint, in den sie sich sofort verliebt. Aufgrund dieser in ihren Augen aussichtslosen Liebe und wegen dem schwindenden Frühling stirbt sie (halt eine ganz sensible Seele). Doch der Traummann im wahrsten Sinne des Wortes existiert wirklich und hat auch sie im Traum gesehen. Als er dann ein Bild von ihr findet, betet er dieses geradezu an, was der Geist des verstorbenen Mädchens mitbekommt und ihn deshalb des Nachtens besucht und ihm letztendlich das Versprechen abringt, sie zu heiraten. Erst da verrät sie, dass sie nur ein Geist ist. Mit Hilfe einer Nonne lässt er das Mädchen exhumieren und der Geist fährt wieder in den Körper und die beiden sind glücklich bis ans Ende ihrer Tage (...oder so :o)
Also eine total süße Geschichte, das Ganze nun allerdings verpackt in die klassische chinesische Oper. Also Gesang, der in meinen westlichen Ohren etwas leihernd klingt, aber ja doch irgendwie eine Faszination auslöst. Dazu die schönen Kostüme und die aufwendige Schminke. Mir hat es sehr gut gefallen.
Tokio - Auf der Jagd nach der Kirschblüte
Dienstag, 7. April 2009
Great Wall Mutianyu
Sommerpalast bei Sonnenschein
Montag, 6. April 2009
798 Art District
Stadtspaziergang City Walls
Sonntag, 5. April 2009
Sightseeingtour Beijing
Olympiapark
Dienstag, 24. März 2009
Es gibt kein Bier auf Hawaii - und keine freien Taxis in Guangzhou
Anreise fand wie gehabt am Freitag Abend statt. Am Flughafen von Guangzhou bin ich allerdings bei der Suche nach einem Taxi nicht sofort fündig geworden, weshalb ich mich darauf einließ, bei so einem "privaten" Taxiunternehmer mitzufahren. In einem alten Santana mit Mao-Bildchen am Amaturenbrett ging es in rasanter Fahrt zum Hotel, wo schon Jan auf mich wartete, der mit dem Zug aus Hong Kong angereist war. Das Hotel war schön: großes Zimmer, ruhig und Blick auf einen großen Park.
Nach der Tempeltour meldeten sich langsam die an Büroruhe gewöhnten Beine und Füße: Wir hielten ab diesem Zeitpunkt eigentlich kontinuierlich nach einem freien Taxi Ausschau. Da wir allerdings keines fanden, bahnten wir uns weiter unseren Weg durch Guangzhous Straßen, aßen an einer kleinen Bude gebratene Jiaozi und besichtigten die wuselige Einkaufsstraße, die an einen Ameisenhaufen erinnerte.
Am Samstag Abend waren wir dann noch in einem Restaurant bei uns um die Ecke essen und waren dann froh, ins Bett fallen zu können!
Ein weiteres Essen später hiess es dann auch schon ab zum Flughafen bzw. Bahnhof.
Guangzhou war nun nicht unbedingt ein Highlight in China, aber ein entspannter Ausflug, tropische Eindrücke dank 30 Grad und blühenden Parks - eine schöne Abwechslung zum immer noch grauen und kalten Beijing. Und wer mehr davon sehen will: ab zum Webalbum!
Montag, 23. März 2009
Hutong Bar Street
Samstag, 14. März 2009
Durstig durch Datong
Mittwoch, 11. März 2009
Tairyo Teppanyaki
Hier die Fotos zu dem Spektakel:
Unser Koch, der hier gerade fleissig die Scampis zubereitet. Ebenfalls schon auf dem Tisch steht das Rinderfilet. Das war auch lecker!
Aber was mich richtig überwältigt hat: ich liebe Seafood! Das klingt nun unspektakulär, aber ich habe noch bis 10 Minuten vor dem Essen behauptet, dass ich das ja eigentlich gar nicht so gerne mag und vor allem nicht, wenn ich die armen Scampis noch köpfen muss. Aber nachdem ich mich hier mal dran versucht habe, kann ich nur sagen: Ich liebe es!
So, und hier noch die flambierten Bananen. Zunächst werden diese leicht angeröstet, dann kommt die Kugel Eis darauf und erst dann wird's flambiert. Diese Bananen sind so lecker, wir hatten davon 3 Portionen!
Verständlich, dass wir danach komplett glücklich und satt nach hause gefahren sind. Am nächsten Morgen mochte mich das Frühstück nicht wirklich reizen :o)
Auf jeden Fall ein Restaurant, dass ich weiterempfehlen würde!
Mittwoch, 25. Februar 2009
Karneval in Beijing
Nun gibt es hier ja leider keinen Kostümverleih, aber halt massig Klamotten für den schlechten oder schrägen Geschmack und so wurden wir natürlich fündig.
Wir haben uns schön vorher gemeinsam fertig gemacht... hier noch meine Begleiterinnen am Abend: Katja als fieser Pirat und Ines als pink Bibo :o)
Die Party fand im Obiwan Club statt, der gerne mal deutsche Parties veranstaltet. Leider immer mit den gleichen Platten, so dass man schon vorher weiss, was am Abend so gespielt wird.
Aber ich kann nur sagen, Karneval gefällt mir irgendwie (wie gesagt, ich bin infiziert) und vielleicht gucke ich mir das Spektakel auch mal "live" im Ruhrpott an...
Sonntag, 22. Februar 2009
Nachtrag: Valentinstag in Hangzhou
Am Freitag nach der Arbeit ging es direkt zum Flughafen und mit dem Flieger in 2 Stunden nach Hangzhou. Hangzhou liegt in der Provinz Zhejiang, ca. 200 km von Shanghai entfernt. Am Flughafen habe ich mich dann mit Jan getroffen, der kurz vorher mit dem Flieger aus Hong Kong gelandet war. In einer halsbrecherischen 40-minütigen Taxifahrt ging es dann in die Innenstadt zu unserem Hotel. Das Zimmer war schön und wir hatten sogar Seeblick! Hangzhou's Hauptsehenswürdigkeit ist der Westlake, der so schön ist, dass man ihn in China diverse male kopiert hat.
Der Nebel ließ den Westsee irgendwie mysteriös erscheinen. Das war dann also wirklich das romantische China, was doch auch sehr passend für den Valentinstag war!
Ansonsten sind wir noch ein wenig durch die Innenstadt von Hagzhou geschlendert. Allerdings ist diese weniger fotowürdig, eine chinesische Großstadt halt...
Am Sonntag mussten wir dann direkt nach dem Frühstück wieder Richtung Flughafen aufbrechen, da unsere Rückflüge schon recht zeitig angesetzt waren.
Hangzhou ist definitiv eine Reise wert...sehr entspannend, am See spazieren zu gehen. Hier kann man dann der Hektik des Alltags zumindestens für ein Weilchen entfliehen. Weitere Fotos gibt es wieder in meinem Webalbum zu sehen.