Die dreistündige Anfahrt zur Mauer war zwar recht beschwerlich, aber was nimmt man für die Mauer nicht alles auf sich ;o) Der Abschnitt bei Muntianyu ist restauriert und wegen seinem guten Zustand ein richtiger Touristenmagnet: Verkaufsstände, eine Menge "Ausländer" und eine bequeme Seilbahn, die einem auf Mauer-Level bringt, sind die damit verbundenen Annehmlichkeiten. Entgegen dem Touristenstrom haben wir uns zunächst nach links gewandt, um einen Wachtum auf einem der Berggipfel zu erklimmen. Das war ein ganzes Stück Arbeit...ein Teilstück war eine unmenschliche Ansammlung von Stufen, die mich fertig gemacht haben. Ich habe dann schon mal eine frühzeitige Pause eingelegt und meine Mitstreiter vorgeschickt, damit ich ein wenig erholen kann. So saß ich da also fast alleine auf der Mauer, habe meine Cracker verdrückt und den Ausblick genossen. Gestärkt von der Pause bin ich dann auch noch den Gipel hochgekraxelt, davon die meiste Zeit alleine, was doch schon ein besonderes Gefühl ist: nur ich und die Mauer: Wahnsinn!
Steiler Anstieg aber lohnenswert für super Sonnenschein-Fotos!
Von dem höchsten Punkt auf der Seite ging es dann zunächst wieder zurück, aber nur, um dann auf der anderen Seite den höchsten Wachturm zu erobern, was wieder mit ähnlich vielen Stufen verbunden war. Aber für eine gute Aussicht quält man sich ja gerne ein Stück weit! Und neben schönen Fotos gabs noch eine weitere Highlight, nämlich der Rückweg zum Startpunkt, den wir mit einer Sommerrodelbahn zurückgelegt habe. Ein riesen Spass, aber ohne dauerbremsende Chinesen wäre es glatt noch witziger gewesen. Und als Belohnung für den 3- Stunden Hike auf der Mauer gabs erstmal ein kühles Bier :o)
Fazit von meiner zweiten ausgiebigen Mauertour: leichten Sonnenbrand, zum Glück noch leichteren Muskelkater und ne Menge schöner Fotos mit strahlend blauen Himmel! Wer sich davon überzeugen will, hier ist mein Webalbum.
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