Montag, 27. April 2009

Chinesische Oper

Das Wochenende nach Ostern war Jan dann zu Besuch in Peking und hat seinen Onkel mitgebracht. Da stand dann mal etwas Kultur auf dem Programm und so haben wir uns an die chinesische Oper gewagt.

Das Stück hieß "Peony Pavillion" und handelt von einem jungen Mädchen, dem im Traum ein gutaussehender Mann erscheint, in den sie sich sofort verliebt. Aufgrund dieser in ihren Augen aussichtslosen Liebe und wegen dem schwindenden Frühling stirbt sie (halt eine ganz sensible Seele). Doch der Traummann im wahrsten Sinne des Wortes existiert wirklich und hat auch sie im Traum gesehen. Als er dann ein Bild von ihr findet, betet er dieses geradezu an, was der Geist des verstorbenen Mädchens mitbekommt und ihn deshalb des Nachtens besucht und ihm letztendlich das Versprechen abringt, sie zu heiraten. Erst da verrät sie, dass sie nur ein Geist ist. Mit Hilfe einer Nonne lässt er das Mädchen exhumieren und der Geist fährt wieder in den Körper und die beiden sind glücklich bis ans Ende ihrer Tage (...oder so :o)

Also eine total süße Geschichte, das Ganze nun allerdings verpackt in die klassische chinesische Oper. Also Gesang, der in meinen westlichen Ohren etwas leihernd klingt, aber ja doch irgendwie eine Faszination auslöst. Dazu die schönen Kostüme und die aufwendige Schminke. Mir hat es sehr gut gefallen.


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